Die gff

gff ist eine unabhängige Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft mit Sitz in Köln und München. Das Unternehmen wurde 1982 vom Autor, Regisseur und Produzenten Hans W. Geißendörfer gegründet.
Neben einer Vielzahl deutscher und internationaler Produktionen, die viele Auszeichnungen gewonnen haben (u.a. Die Goldene Palme, der Deutsche Filmpreis, Grimme-Preis), ist die wöchentliche ARD TV-Serie Lindenstraße (seit 1985) mit derzeit mehr als 1.600 Folgen unser bekanntestes Produkt.

Wir suchen nach Splittern im Mainstream und starken Visionen und machen aus guten Geschichten wirkungsvoll erzählte Filme und Serien. Ganz gleich für welche Plattform, Leinwand oder Fernsehanstalt. Gern schauen wir dabei über den Horizont und denken an ein globales Publikum.
Unsere Filme haben die Kraft uns an das Leben und die Dringlichkeit zu handeln, zu erinnern. Manchmal tun sie weh, erregen uns oder eröffnen uns einen neuen Blick auf die Welt, aber sollten uns immer ein wenig verändert zurücklassen.
Das Genre-Gewand ist für uns dabei zweitrangig und so finden bei uns postapokalyptische Science Fiction, kühne Thriller und verträumte Liebesfilme genauso ein Zuhause wie dunkle Komödien oder Kriminalfilme. Linear oder unzuverlässig erzählt. Gefangen in einer Zeitschlaufe oder auf mehreren Ebenen verstreut. Nur gewöhnlich sollten sie nicht sein.
Da Nachwuchstalente mit außergewöhnlicher Handschrift es oft schwer haben, gehört zu werden – obwohl sie es wert sind – sind sie bei uns an der richtigen Adresse.

1988 „Bambi“ für LINDENSTRASSE

1993 „GOLDEN GLOBE“-NOMINIERUNG für JUSTIZ

1998 „Goldene Kamera“ für LINDENSTRASSE

2005 „LOLA“ für beste Kamera/Bildgestaltung für SCHNEELAND

2005 Festival des Films du Monde in Montreal: „Spezialpreis der Jury“ für SCHNEELAND

2005 Festival international du film de montagne in Autrans: „Spezialpreis der Jury“ für SCHNEELAND

2008 Max Ophüls Preis „Bester Film“ und „Beste Filmmusik“ für „SELBSTGESPRÄCHE

2008 Internationales Filmfestival Locarno: „Leopard“ für Tayanc Ayaydin als bester Darsteller in PAZAR – DER MARKT

2008 Filmfestival Gent: „Bester Film“ für PAZAR – DER MARKT

2008 Filmfestival Antalya: Preise für „Bestes Buch“, „Bester männlicher Hauptdarsteller“ und „Bestes Kostüm“ für PAZAR – DER MARKT

2008 Internationales Kurzfilmfestival Berlin: „Bester Jugend-Kurzfilm“ für PLAY TIME

2010 Internationales Filmfestival in Cannes: „Goldene Palme“ als bester Film für UNCLE BOONMEE WHO CAN RECALL HIS PAST LIVES

2010 „Best Live Action Short over 15 minutes“ beim Kurzfilmfestival in Palm Springs für HERMANN

2011 Publikumspreis beim „Rushes Soho Shorts Festival 2011“ in London für HERMANN

2011 „Bester Film“ bei den „Asian Film Awards in Hongkong für UNCLE BOONME WHO CAN RECALL HIS PAST LIVES

2015 “Next Wave Award” bester Film – Fantastic Fest für DER BUNKER

2015 “Prix du Jury” auf dem Mauvais Genre Film Festival für DER BUNKER

2015 “Prix du Jury de la Critique” auf dem Mauvais Genre Film Festival für DER BUNKER

2015 “Jury Award für besten Darsteller – International Film” auf dem Fantaspoa International Fantastic Film Festival (Daniel Fripan) für DER BUNKER

2015 “Lobende Erwähnung” auf dem Lund International Fantastic Film Festival für DER BUNKER

2015 “Beste Regie” auf dem Ithaca International Fantastic Film Festival für DER BUNKER

2016 “Bester Film” auf dem La Mano Festival für DER BUNKER

2017 Nominierung als bestes Spielfilmdebüt für den Preis der Deutschen Filmkritik für DER BUNKER

Team

Hans W. Geißendörfer

Geschäftsführer | Produzent

  • Geboren April 1941 in Augsburg.
  • Von 1962 bis 1967 Studium der Germanistik, Theaterwissenschaften, Psychologie und afrikanischen Sprachen an den Universitäten Marburg, Erlangen, Wien und Zürich.
  • Aktives Engagement beim Studententheater. Erste 16-mm-Dokumentar- und Underground-Filme.
  • Nach dem Studium Reisen in Europa, Asien und Afrika. 1968 erste Regieassistenz bei George Moorse.
  • 1969 erste Regie: „DER FALL LENA CHRIST“ (TV s/w, 90 Min.)

1970„ Filmband in Gold“ für JONATHAN

1976„ Filmband in Silber“ für STERNSTEINHOF

1978„ Filmband in Gold“ für DIE GLÄSERNE ZELLE

1979 „OSCAR“-NOMINIERUNG für DIE GLÄSERNE ZELLE

1982 „Filmband in Silber“ für DER ZAUBERBERG

2001 „Adolf-Grimme-Preis mit Gold“ als Erfinder und Produzent LINDENSTRASSE

2001 „Bobby“ – Medienpreis der Bundesvereinigung Lebenshilfe für die besonderen Verdienste um die Anerkennung behinderter Menschen in der Gesellschaft

2004 „Preis für Dialog und Toleranz“ des Deutschen Päritätischen Wohlfahrtverbandes (2004)

2006 „Lifetime achievement award“ im Rahmen der Preisverleihung zu den „DVD champions“

2011 „Ehrenbiber“ der 33. Biberacher Filmfestspiele für sein filmisches Lebenswerk

2015 „Bundesverdienstkreuz am Bande“ als Anerkennung für sein Wirken

Hana Geißendörfer

Geschäftsführerin | Produzentin

Hana wurde in London als Tochter einer englischen Mutter und dem deutschen Filmemacher Hans W. Geißendörfer als Vater geboren. Sie genoss eine europäische Erziehung in Griechenland und England und schloss 2006 ihr Studium der Volkswirtschaft an der Universität Bristol mit einem Bachelor of Science ab. Anschließend absolvierte sie ein Masterstudium in Regie an der Internationalen Filmschule in Paris (EICAR), wo sie ihre ersten beiden Kurzfilme realisierte sowie die Produktion mehrerer Kurzfilme für ihre Kommilitonen übernahm.
Nachdem sie EICAR verlassen hatte, zog Hana nach Deutschland, wo sie als erste und zweite Regieassistentin an einer Reihe von Filmen und TV-Serien mitarbeitete und ihren dritten Kurzfilm als Autorin, Regisseurin und Produzentin umsetzte.
2011 nahm Hana am Berlinale Talent Campus teil und wurde für das TorinoFilmLab Script & Pitch Programm ausgewählt. 2012 nahm sie an der IFS-Weiterbildung ‚International Producing‘ sowie an den Binger Film Lab Acting for Directors Workshop teil, und begann als Drehbuchautorin für die TV-Serie ‚Lindenstraße‘ zu schreiben.

Hana trat dann in das Familienunternehmen ein und ist nun als Geschäftsführerin und Produzentin bei gff tätig. Zu den Produktionen unter Hanas Leitung gehören die ‚Lindenstraße‘ und ‚Der Bunker‘ von Nikias Chryssos, der auf der Berlinale 2015 seine Premiere hatte. Hana zieht es zu internationalen Projekten und sie versucht europäische Filme zu machen, soweit es der Brexit erlaubt …

Malte Can

Produzent

Malte wurde in Bremen als Sohn einer deutschen Mutter und eines türkischen Vaters geboren. Er studierte Literatur- und Theaterwissenschaften in Hamburg und Istanbul bevor er 2008 an der Filmakademie Ludwigsburg das Studium International Producing begann. Hier erhielt ein Stipendium für die Hollywood Masterclass an der UCLA in Los Angeles sowie das VFF-Stipendium und produzierte eine Reihe preisgekrönter Kurzfilme, Dokumentarfilme und Werbespots. 2010 wurde Malte für das Robert-Bosch-Koproduktionsprogramm in Sarajevo und Sofia ausgewählt.

2012 beendete er sein Studium mit dem Thriller „Bissige Hunde“, bei dem Alex Eslam Regie führte und der von Wiedemann & Berg Film sowie Pro7/Sat.1 koproduziert wurde. Der vielfach ausgezeichnete Film wird derzeit von der amerikanischen Firma XYZ Films als US-Remake neu verfilmt. Ab 2012 begann er als Producer für H&V Entertainment zu arbeiten, wo er verschiedene TV-Filme und Serien entwickelte und produzierte, darunter die Krimiserie („23 Cases“). Nach fast fünfjähriger Tätigkeit ist er Anfang 2017 als Produzent zur gff gestoßen.

gff twitter feeds