Jung-Anwalt Felix Spät ist einer von vielen Zeugen, als der angesehene Regierungsrat Kohler mitten im gut besuchten Restaurant „Du Théatre“ in Zürich ohne ersichtliches Motiv Professor Winter erschießt. Der einflussreiche Kohler besteht geradezu auf seiner Verhaftung und nimmt auch das Gerichtsurteil – 20 Jahre Zuchthaus – gelassen auf. Doch dann bittet er Felix Spät, den Fall reintheoretisch neu aufzurollen.

Der glaubt zunächst an einen schlechten Scherz, obwohl ihm Kohlers Tochter Helene schon im Gerichtssaal die Unschuld ihres Vaters beteuert hat. Aber Spät weiß, dass Kohler schuldig ist. Trotzdem willigt er ein, nicht zuletzt wegen Helene – und schließlich kann er auch das Geld gut gebrauchen…

Was als Gedankenspielerei begann, wächst Felix Spät über den Kopf. Plötzlich ist Kohler ein freier Mann und ein vermeintlich Unschuldiger musste sterben. Doch was ist Schuld und was Recht in diesem verworrenen Fall? Für Felix Spät scheint es nur eine Lösung zu geben: Er muss noch einmal ins „Du Théatre“ zurück kehren…

BESETZUNG:

Isaak Kohler: Maximilian Schell

Felix Spät: Thomas Heinze

Helene Kohler: Anna Thalbach

Kommandant: Mathias Gnädinger

Rudolph Stüssi-Leupin: Norbert Schwientek

Ilse Freude: Ulrike Kriener

Daphne Winter: Suzanne von Borsody

Professor Winter: Hark Bohm

Monika Steiermann: Carole Piguet

Jämmerlin: Diethelm Stix

Dr. Benno: Dietrich Siegl

Lienhardt: Christoph Lindert

Lucky: Martin Semmelrogge

Giselle: Teresa Harder

Gefängniswärter Moser: Wilfried Klaus

Dienstmädchen bei Kohler: Ellen Umlauf

Mock: Jürgen Stössinger

Gefängnisdirektor Zeller: Klaus-Henner Russius

Vorsitzender Richter: Siegfried Meisner

Verteidiger Lüthi: Jodoc Seidel

Frau Jämmerlin: Suzanne Thommen

 

STAB:

Regie: Hans W. Geißendörfer

Buch: Hans W. Geißendörfer, nach dem Roman von Friedrich Dürrenmatt

Kamera: Hans-Günther Bücking

Kostüme: Katharina von Martius

Maske: Giacomo Peier, Friederike Reimer

Ton: Jürg von Allmen C.A.S.

Schnitt: Annette Dorn

Ausstattung: Hans Gloor, Susanne Jauch

Musik: Frank Loef

Produktionsleitung: Patrick Baumann

Herstellungsleitung: Thomas Wommer

Produzent: Hans W. Geißendörfer

Co-Produzent: Rudolf Santschi

Nominiert als bester fremdsprachiger Film bei den Golden Globe Awards 1994