Als Chef einer reisenden Theatertruppe muss Emanuel Schikaneder nicht nur immer wieder neue kreative Ideen hervorbringen, sondern ist auch für das finanzielle Wohlergehen seiner Schauspieler verantwortlich.

Als er mit seinem Ensemble im Sommer 1780 in einem Bergdorf vor der österreichischen Grenze hängenbleibt, um auf eine Spielgenehmigung aus Salzburg zu warten, eskaliert die Lage an beiden Fronten. Denn sowohl Geld als auch Ideen gehen Schikaneder aus.

Ablenkung von seiner Misere findet der Impressario in dem schwelenden Streit zwischen Bergwerksbesitzer Pacolli und seinen Arbeitern. Hier entdeckt Schikaneder schnell die Basis für sein neues Stück.

Doch nicht nur die Bergarbeiter, sondern auch Schikaneders Ensemble geht wenig später auf die Barrikaden. Eine kurzfristig anberaumte Freilichtaufführung der Truppe führt zu heftigen Turbulenzen…

BESETZUNG:

Max von Thun: Emanuel Schikaneder

Lisa Maria Potthoff: Eleonore Schikaneder

Nicholas Ofczarek: Wallerschenk

Maxi Schafroth: Georg Vester

Anna Maria Sturm: Babette Paccoli

Erwin Steinhauer: Franz Paccoli

Michael Kranz: Alfons (1. Kutscher)

Butz Ulrich Buse: Richter

Martin Weinek: Gastwirt Kolber

Anna Brüggemann: Maria (Magd)

Fritz Karl: Baron Playen

Florian Teichtmeister: Wolfgang Amadeus Mozart u.v.a.

 

STAB:

 

Regie: Marcus H. Rosenmüller

Buch: Robert Hültner und Klaus Wolfertstetter

Kamera: Stefan Biebl

Schnitt: Georg Söring

Szenenbild: Josef Sanktjohanser

Kostüm: Walter Schwarmeier

Ton: Michael Vetter

Casting: Franziska Aigner

Maske: Annette Keiser, Waldemar Pokromski, Niciy Axt

Produzent gff sued: Hans W. Geißendörfer

Produzent Moviepool: Ernst Geyer

Redaktion BR: Elmar Jaeger

Redaktion ORF: Sabine Weber

Herstellungsleitung: Andreas Habermaier

Produktionsleitung: Thomas Blieninger

1. Regieassistenz: Jacqueline Winkel

2. Regieassistenz: Kathleen Hänisch

Musik: Gerd Baumann

Länge: 105 Minuten; Dolby 5.1; Bildverhältnis 1:1,85

Produziert wurde „Sommer der Gaukler“ von Hans W. Geißendörfer, gff sued, in Koproduktion mit Moviepool, dem BR und dem ORF.

Gefördert vom FilmFernsehFonds Bayern, dem Deutschen Filmförderfonds und BLS Südtirol.